Schulleiterin Heike Bentlage feiert Dienstjubiläum
Eine zuverlässige Größe seit 25 Jahren
Als „empathische und tolle Chefin“ wurde Heike Bentlage anlässlich ihres 25-jährigen Dienstjubiläums von ihrem Kollegium gefeiert. Zu Ehren der Schulleiterin der Pflegefachschule Gütersloh waren zudem ehemalige Kolleg*innen, ihr Schulleiter-Vorgänger Michael Buschsieweke und Kagus-Geschäftsführerin Eva Klare-Kurtenbach gekommen. „Heike Bentlage stellt am Standort Gütersloh eine unglaublich zuverlässige Größe dar“, hob Eva Klare-Kurtenbach hervor. „Bei allen großen und kleinen Alltagshürden findet sie Lösungen, nimmt die Herausforderungen an und beweist bei allem starke Nerven.“
Für die Kolping Akademie für Gesundheits- und Sozialwesen gem. GmbH (Kagus) startete Heike Bentlage am 1. September 2000 zunächst als Pädagogin mit halber Stelle. Ihre Aufgaben: Unterricht und Praxisbegleitung am damaligen Fachseminar für Altenpflege. Praxiserfahrungen hatte sie durch ihre Ausbildung als Krankenschwester im Gepäck. Nach Stationen im Krankenhaus und im ambulanten Pflegedienst schloss sie ein Studium der Berufspädagogik an: der Türöffner für ihre Lehrtätigkeit bei der heute Kagus. Neue berufliche Herausforderungen ergaben sich 2015, als Schulleiter Michael Buschsieweke die Kagus verließ und Heike Bentlage ins Gütersloher Schulleiterbüro zog.
Bildungstouristin, Interimsschulleiterin, Umbauwächterin
Geprägt waren ihre Dienstjahre von vielen Umzügen und Veränderungen. Die ersten Umzugskisten packte sie bereits gemeinsam mit dem Schulteam, als sie kaum am Arbeitsplatz angekommen war. 2001 zog die Pflegefachschule ins städtische Klinikum. Bereits 2003 hatte Heike Bentlage den nächsten Einschnitt miterlebt: Die Gründung der Pflegefachschule in Enger machte sie und ihre Kolleginnen und Kollegen in den Anfangsjahren zu „Tourist*innen in Sachen Bildung“ zwischen beiden Standorten, wie ihre Kolleginnen Iris Korte und Susanne Meier humorig in ihrer Festrede zum Dienstjubiläum erinnerten. Durch neue Lehrkräfte in Enger wurde zwar die „Reisetätigkeit“ als Lehrkraft überflüssig dennoch folgten für Heike Bentlage zwei Gastspiele als Interimsschulleiterin in Enger. Das erste Mal nach dem Ausscheiden von Engers Schulleiter Karl Werner Frank. Das zweite Mal sprang Heike Bentlage nach dem Weggang von Matthias Jörke in die Presche, bis Sandrina Bolte-Schlingmann den Posten übernahm.
Neben ihren Schulleiterqualitäten machte sie sich im Kollegium auch als „Umbauwächterin“ einen Namen. „Der Umbau 2021 und 2022 wurde von ihr perfekt gemeistert, selbst in Englisch hat sie die Trockenbauer auf Trab gehalten“, gab Iris Korte zum Besten.
Ein Baum voller Glückwünsche
Wenn sie nicht im Chefsessel sitzt, unterrichtet Heike Bentlage auch heute noch in geringem Umfang in der dreijährigen Ausbildung – „mit viel Freude“. Zu den schönsten Stunden ihres Berufs gehört für die Schulleiterin „jedes Jahr, wenn ich Abschlusszeugnisse überreichen darf“. Ihre Arbeit möchte sie nicht missen, denn die teilnehmerorientierte Ausbildung nach dem Leitbild Kolpings macht für sie den besonderen Anreiz ihrer Berufstätigkeit aus. „Hier ist es das A und O, das Optimum für jede*n Einzelne*n herauszuholen“, beschreibt Heike Bentlage ihre Herzensangelegenheit. Als Schulleiterin zeichnen sie starke Nerven, organisatorisches Geschick, Übersicht und ein gutes Gedächtnis aus. Ihre Stärken und Talente würdigten auch die Wegbeleiter*innen von intern und extern. Sie hatten persönliche Karten mit Glückwünschen zum Jubiläum selbstgestaltet, die sie an einem Glückwunschbaum überreichten.
